Worauf ich hätte verzichten können

Finanzsorgen. Große.
Die Fenster immer noch.

Ich hab noch keine Lösung, daher will ich jetzt gar nicht mehr dazu schreiben.

Die Vorstellung die Wahl zu treffen zwischen entweder einem Haus mit vernünftigen, dichten Fenstern und Türen und dafür ohne Einrichtung (damit meine ich l e e r bis auf das nötigste wie Dusche und Betten) oder einem eingerichteten Haus, in dem es zieht wie Hechtsuppe, ist n i c h t schön.

Geschützt: Die ersten zwei Wochen Renovierung

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Geschützt: Das Haus – vorher

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Um das neue Zuhause zu schützen und weil Feli ja auch bald zwei wird. Irgendwann geht sie dann hinaus in die Welt bzw. in den Kindergarten und da finde ich es einfach besser, wenn nicht jeder „bei uns“ reingucken kann.

Passwortanfragen könnt ihr über Email, Kommentar oder Twitter hinterlassen.

Ich bitte schon jetzt jeden um Verständnis, dass ich mir genau überlege, wem ich das Passwort gebe bzw. es jederzeit ändern werde, sollte dazu ein Anlass bestehen. Eventuell werden im Laufe der Zeit auch alte Artikel nachträglich geschützt werden.

Weil es gerade passt, möchte ich mich bedanken bei allen, die einmal oder regelmäßig hier kommentiert haben. Und natürlich bei „meinen Twittermädels“, einfach weil es euch gibt.

Hebammentermin

Gestern war ich in der Hebammenpraxis zur Vorsorge.
Ich lernte die zweite von drei Hebammen kennen. Die Vorsorge machen alle drei abwechselnd und die Nachsorge macht dann eine davon.
Diese Hebamme war genauso nett wie die erste, mit der ich schon ein Gespräch hatte. Also ist es mir bis jetzt egal, wer von denen meine Nachsorgehebamme wird.

Wir haben eine Stunde im Prinzip fast nur gequatscht, Feli sprang mit ein paar Spielsachen bewaffnet im Raum rum und war sehr pflegeleicht. Es tat gut, auch mal intensiv an das Baby im Bauch zu denken, das geht nämlich im Moment noch mehr unter als sowieso schon.

Die Untersuchung ergab nichts auffälliges, alles vollkommen durchschnittlich, super Blutdruck, nix zu meckern. Ich weiß ja auch sowieso, dass alles ok ist. Die Zwergin strampelt immer, sobald ich mal etwas Ruhe habe, also meist wenn ich im Bett liege.

Über meine Beschwerden habe ich mich nicht so sehr ausgelassen, wie ich eigentlich vorhatte, weil ich weiß, dass die Hebamme die auch nicht wegzaubern kann, da muss ich durch. Und ich muss mich schonen, da sind wir uns einig. Haus aktiv renovieren ist nicht. Schließlich bin ich jetzt auch im letzten Trimester und somit „hochschwanger“. So fühle ich mich auch. Die Kugel ist riesig. Ich weiß, die wird noch größer, aber ich kann es mir auch dieses Mal nicht vorstellen, wie das gehen soll, ich werde platzen oder zumindest vornüber fallen.

Über mein Gewicht ärgere ich mich auch nicht (meine Waage zuhause hat keinen Saft mehr und ich wechsele einfach die Batterie nicht aus), schließlich bin ich mit zehn Kilo mehr in diese Schwangerschaft gestartet und hab noch eine Chance, ungefähr bei dem selben Endgewicht zu landen, wenn ich weiter so zunehme. Bis zu der Marke werde ich wohl auch gehen, da mache ich mir nichts vor. Mein Körper ist eben rund im schwangeren Zustand, und das nicht nur am Bauch. Oder wie mein lieber Mann sagt: „seeehr fraulich“ ;) .

Plan B

Hoffnungsschimmer: Es gibt wohl ein anderes KfW-Programm, womit wir die Fenster fördern lassen könnten.

Ich habe nämlich (endlich) eine andere Energieberaterin zu Rate gezogen. Die konnte mir am Telefon aus dem Stehgreif schon viel erklären und hat auch das Problem sofort verstanden. Hätte ich die Dame bloß schon vorher mal angerufen.

Also wer in Zukunft vorhat, sein Haus mithilfe von KfW-Förderung zu modernisieren, suche sich als erstes einen von der Verbraucherzentrale empfohlenen Berater (Liste auf der Homepage der KfW). Eigentlich ganz einfach.

Krise

Dieser „Sachverständige“ hat es nun geschafft nach mehr als sechs Wochen die Unterlagen bzgl. der KfW-Förderung durchzuschauen und hat was ausgerechnet. Leider bedeutet das Ergebnis der Rechnung, dass wir für die Fenster und Türen keine Förderung kriegen können. Hauptgewinn!

Bei der Besichtigung hatte er da noch kein Problem gesehen.

Am liebsten würde ich hier den Namen des Herrn hinschreiben. Ich bin so ´s a u e r.

Nachbarn

Gestern abend haben wir uns bei allen Nachbarn kurz vorgestellt. Alle sind nett. :D
Ein Paar hat sogar ein kleines Baby, ist das nicht toll?

Ich liebe unser Haus jetzt schon. Ich glaube, das passt alles perfekt zu uns.

Haus-Schnipsel

Es bricht der sechste Tag an, seit wir den Schlüssel zu unserem Zuhause (ist das zu fassen?) erhalten haben. Heute nacht litt ich mal wieder, zum dritten Mal genau gesagt, unter Schlaflosigkeit. Ich bin äußerst unruhig und aufgeregt und kann daher nicht durchschlafen. Das heißt ich schlafe so von elf bis drei/vier Uhr und dann muss ich nachdenken. Mein Kopf arbeitet auf Hochtouren, umso mehr, da ich körperlich so gut wie gar nichts helfen kann auf der Baustelle. Es ist nunmal jetzt die grobe, zerstörerische Phase der Renovierung. Gestern war diesbezüglich ein sehr erfolgreicher Tag, ich sag mal so: Es liegt sehr viel Schutt im Haus und der Container muss her.

Planerisch bin ich schon sehr weit. Ich lerne jeden Tag was Neues, z. B. über Lampen, Treppen oder Fenster und recherchiere sehr viel. Das geht auch sehr gut in den frühen Morgenstunden, wenn ich schon sowieso nicht schlafen kann und Ruhe in der Wohnung herrscht.
Die Möblierung von Küche, Schlafzimmer und Arbeitszimmer ist gedanklich abgeschlossen und im Budget festgeschrieben.
Beim Badezimmer warten wir noch auf das Angebot, wenn das preislich passt, steht es auch fest.

Für die Fenster haben wir ein gutes Angebot vorliegen, mit dem man schon arbeiten kann, wenn nicht noch ein besseres reinkommt. Bei dem neuen Heizkessel bin ich auch optimistisch, dass das noch klappt. Es wäre schön, wenn wir Ende nächster Woche schon wieder bei der Bank sitzen könnten mit allen Unterlagen für den KfW-Kredit.

Was ich befürchtet habe, tritt ein: Der „Kleinkram“ summiert sich. Plötzlich fällt auf, dass zu den neuen Fenstern ja die alten, hässlichen Fensterbänke nicht passen. Eigentlich wäre eine renovierte Treppe auch schön. Oder neue Innentüren. Und zu der neuen Haustür sollte ja wieder ein Vordach hin, und ein neuer Briefkasten, eine Lampe, und dann brauchen wir noch…es nimmt kein Ende. Nicht alles muss überhaupt sein und schon gar nicht sofort, aber man wird halt schnell süchtig danach, alles schön zu machen, da muss ich aufpassen und mich notfalls aufs Geld draufsetzen und keinen mehr ranlassen ;) .

Fundstück auf der Baustelle

Ort: eingemauert im Kamin

Man beachte das Datum.

Der Kamin wurde nämlich heute zurückgebaut. Jetzt ist das Wohnzimmer noch schöner und größer. Vielen Dank lieber Bruder/Schwager.

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