Gestern war ich in der Hebammenpraxis zur Vorsorge.
Ich lernte die zweite von drei Hebammen kennen. Die Vorsorge machen alle drei abwechselnd und die Nachsorge macht dann eine davon.
Diese Hebamme war genauso nett wie die erste, mit der ich schon ein Gespräch hatte. Also ist es mir bis jetzt egal, wer von denen meine Nachsorgehebamme wird.
Wir haben eine Stunde im Prinzip fast nur gequatscht, Feli sprang mit ein paar Spielsachen bewaffnet im Raum rum und war sehr pflegeleicht. Es tat gut, auch mal intensiv an das Baby im Bauch zu denken, das geht nämlich im Moment noch mehr unter als sowieso schon.
Die Untersuchung ergab nichts auffälliges, alles vollkommen durchschnittlich, super Blutdruck, nix zu meckern. Ich weiß ja auch sowieso, dass alles ok ist. Die Zwergin strampelt immer, sobald ich mal etwas Ruhe habe, also meist wenn ich im Bett liege.
Über meine Beschwerden habe ich mich nicht so sehr ausgelassen, wie ich eigentlich vorhatte, weil ich weiß, dass die Hebamme die auch nicht wegzaubern kann, da muss ich durch. Und ich muss mich schonen, da sind wir uns einig. Haus aktiv renovieren ist nicht. Schließlich bin ich jetzt auch im letzten Trimester und somit „hochschwanger“. So fühle ich mich auch. Die Kugel ist riesig. Ich weiß, die wird noch größer, aber ich kann es mir auch dieses Mal nicht vorstellen, wie das gehen soll, ich werde platzen oder zumindest vornüber fallen.
Über mein Gewicht ärgere ich mich auch nicht (meine Waage zuhause hat keinen Saft mehr und ich wechsele einfach die Batterie nicht aus), schließlich bin ich mit zehn Kilo mehr in diese Schwangerschaft gestartet und hab noch eine Chance, ungefähr bei dem selben Endgewicht zu landen, wenn ich weiter so zunehme. Bis zu der Marke werde ich wohl auch gehen, da mache ich mir nichts vor. Mein Körper ist eben rund im schwangeren Zustand, und das nicht nur am Bauch. Oder wie mein lieber Mann sagt: „seeehr fraulich“
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